Der Platz eines Küchenchefs ist in der Küche, der des Patrons draußen bei seinen Gästen. Nun entstehen die besten Ideen aber oft dann, wenn sich beide zusammen hinter dem Herd einfinden. So auch die Idee zu dem gemeinsamen Menü, das unser Küchenchef Mario Schneider und ich am 19. Oktober für Sie zubereiten.

Wenn Kochexpertise und Produktwissen aufeinander treffen, kann dabei eigentlich nur etwas Feines herauskommen. Das hat bereits die Wiener Restaurantwoche gezeigt, während der ich vorübergehend in die Rolle des Sous Chefs geschlüpft bin und Schulter an Schulter mit Mario gewerkt habe. Eine für unsere Gäste und unser Team gleichermaßen tolle Erfahrung, an die wir mit einem zusammen kreierten und gekochten Menü an jeweils einem Termin im Oktober und im November anknüpfen möchten.

Zwei Köche, zwei Termine, ein einmaliges Menü



Für unser Duett in der Küche haben wir uns unter anderem von einigen Lieblingen aus dem Lingenhel-Sortiment inspirieren lassen. Dass dabei auch die Käse aus unserer Stadtkäserei Ihren großen Auftritt bekommen, versteht sich von selbst. Genauso wie, dass Mario und ich uns zwischendurch unter die Gäste mischen. Dann entstehen nämlich die besten Momente.

Wir freuen uns, wenn Sie am Freitag, den 19. Oktober, ab 18.00 Uhr dabei sind, und nehmen Ihre Reservierungen gerne unter 01/7101566 entgegen.

Informationen zu allen Veranstaltungen bei Lingenhel finden Sie ab sofort hier auf unserer Website.


Österreichs bestes Rindfleisch war bis vor kurzem nur in Frankreich, Spanien und anderen Steaknationen zu haben – doch das soll sich ändern.

Die Kraft wächst langsam...
Früher hatten unsere Tiere genug Zeit, um auf der Weide groß und fett zu werden. Doch heute genügen schon wenige Monate, um die Tiere auf ihr Schlachtgewicht zu mästen.
Doch die Auswirkungen sind enorm – nicht zuletzt auch in der Fleischqualität.
Im österreichischen Alpenvorland, wo die Natur noch in Takt ist, gibt es Milchbauern, die sich das menschliche Maß und die Weisheit ihrer Ahnen bewahrt haben. Die Tiere schenken uns eine hervorragende Milch und dürfen viele Sommer auf der Weide verbringen. Erst nach zehn Jahren oder mehr – wir würden jetzt sagen, die Tiere haben ein erfülltes Leben gehabt – ist ihr Fleisch zu einer Kraft gewachsen, wie wir es vom herkömmlichen Rind nicht einmal erträumen können. Die fantastische Marmorierung sorgt für die unendliche Saftigkeit.

Die Pioniere...
Robert Weishuber hat dies erkannt. In Zusammenarbeit mit einem Schlachthof des Voralpenraums sucht er die besten Tiere aus. Doch bis ein so langsam gewachsenes Fleisch zur geschmacklichen Offenbarung wird, ist vor allem noch eines notwendig – noch mehr Zeit!

Das Dry - Aging...
Über sieben Wochen lang wird das X.O.Beef in perfekten Kammern trocken gereift. Viel Wissen, akribische Kontrollen machen die Steaks von der alten Kuh zu dem Highlight wie wir es kennen. Eigentlich ganz so, wie es früher einmal war.

Doch was machen wir nun damit...
Das X.O.Beef gibt es bei uns im Restaurant als Tagliatta. Da wir das Fleisch komplett ohne Kräuter, Gewürze, ohne Salz und Pfeffer zubereiten, möchten wir Sie gerne einladen, diesen puren Geschmack, diese Intensität zu erleben. Für die Grillsaison gibt es auch immer wieder verschiedene Teile in der Greißlerei zum Mitnehmen.


... dann entsteht etwas Großartiges!


Roman Thum und Georg Öfferl stehen beide für eine großartige Qualität – einerseits beim Schinken und andererseits beim Brot & Gebäck!
Roman Thum ist nun die 5. Generation, die das Traditionsunternehmen führt - geprägt von absoluter Qualität, perfektem Wissen über die hohe Kunst, Beinschinken am Knochen herzustellen.
Georg Öfferl führte seinen Familienbetrieb in die Biowelt und hat sich bei uns einen Stammplatz beim Brotsortiment erarbeitet. Die Madame Crousto ist quasi unser Hausbrot geworden.
Die Kombi aus Thum und Öfferl ergibt einen fantastischen Beinschinken in der Madame Crousto eingebacken.

Doch es gibt auch Altbewährtes...

Selbstverständlich haben wir auch noch eine würzigere Variante für Sie – ein geräuchertes Teilsames im Brotteig von unserer Mödlinger Bäckerei Kolm.

Wir freuen uns auf Ihre Reservierung unter 01/7101566 oder unter shop@lingenhel.com.


Die Aussergewöhnlichen oder die Verrückten?



Ein Zufall wollte es, dass ich Anton Sutterlüty bei einer Joghurtverkostung kennenlernen durfte. Und vor allem dabei schätzen gelernt habe. Zugegeben - in unserer Branche gibt es schon viele aussergewöhnliche Menschen - man könnte sie auch ein wenig verrückt nennen. Ich zähle mich ja auch dazu. Der eine glaubt an die Büffeln im Kamptal, der andere reift seine Bergkäse in Wien in einem Keller und wir haben uns eine Käserei mitten in der Stadt eingebildet.

Das WOW Erlebnis!



Als ich das erste Mal Anton´s Bergkäse kosten durfte, war es ein richtiges WOW Erlebnis. Eleganz, samtiges Wohlgefühl im Mund, ungewöhnlich langer Abgang und ausserdem und überhaupt! Doch dann kam noch sein 30 Monate gereifter dran. Bei so alten Bergkäse ist es sehr oft, dass sie stechend auf der Zunge sind. Doch das war überhaupt nicht, er war harmonisch, ausgewogen, toller Schmelz am Gaumen - einfach großartig!

Bergkäse & Grüner Veltliner - verträgt sich das???



Zu einem so alten Bergkäse würde ich tendenziell eher einen Riesling trinken. Doch dann lernte ich den Grüne Veltliner Reserve 2015 vom Weingut Hess kennen! Die eigentliche Kurzbeschreibung dazu ist - "jetzt ist die Welt rund!"
Das wird wohl unsere Weihnachtskombination!


Eigentlich geht es nur ums Feiern...



Die große Frage ist doch, brauchen wir einen Grund um zu feiern? Nein - brauchen wir nicht! Deswegen haben wir uns heuer entschlossen, dass wir ein Pre-Silvester Dinner am 30. Dezember machen! Somit können wir nämlich zwei mal so richtig feiern!
Kleines ausgefallenes Menü, fantastische Zutaten und selbstverständlich Käse aus unserer Stadtkäserei!
Wir starten ab 18.00 Uhr mit Welcomedrink, danach geht es schon an die kulinarischen Genüsse!

Wir freuen uns auf Eure Reservierung unter reservierung@lingenhel.com oder unter +43 1 7101566.


"Guter Wein entsteht im Weingarten und nicht im Keller!"



Letzte Woche war eine sehr ereignisreiche Woche - am Donnerstag durften wir die Weine vom Weingut Hess verkosten, am Freitag gab es dann die Verkostung von Fior d´Arrancia und zu guter Letzt haben wir am Samstag einen Stilton mit Portwein präpariert (doch dazu darf ich zu einem späteren Zeitpunkt noch berichten).
Wir sind ja ständig auf der Suche nach kleinen Weingütern, die eine hervorragende Qualität produzieren. Dabei sind wir auf das Familienunternehmen Hess gestossen. Die Aussage, dass guter Wein nicht im Keller sondern im Weingarten entsteht, hat mich persönlich sehr fasziniert. Denn es geht wieder eigentlich um die Natur.

Menschenhand und nicht Maschine ist das wichtigste Werkzeug!

Die Grundpfeiler für die Weine von Hess sind ihre Weingärten in den besten Lagen rund um Hohenruppersdorf im südlichen Weinviertel und der Respekt vor der Natur.

Bei dieser Verkostung haben wir zufällig zum Grünen Veltliner Reserve unseren Bergkäse 30 Monate von Anton Sutterlüty probiert - ich kann Euch sagen, dass ist eine großartige Kombination!