Johannes Lingenhel
macht was Neues

17. March 2018

In England wird der Stilton ja als König der Käse angesehen und hat eine sehr lange Tradition. Benannt ist der Käse nach der Ortschaft Stilton in der mittelenglischen Grafschaft Cambridgeshire. Im Jahre 1730 entdeckte der Wirt Thornhill bei einem Besuch eines kleinen Bauernhofes einen sehr speziellen Blauschimmelkäse, der ihm so zusagte, dass er mit der Bäuerin einen Vertrag abschloss, der ihm alle Vermarktungsrechte exklusiv zusicherte. Schon kurze Zeit später wurde der sogenannte Stilton über das ganze Land vertrieben.
Heute ist der Stilton als Blauschimmelkäse nicht mehr weg zudenken.

"Man nehme eine Flasche Portwein und schütte sie in den Stilton!" So beginnt eigentlich jedes gute Rezept.



Um einen b´soffenen Stilton zu machen, schneide ich ein kleines Loch in den Käse. Dort wird eine Flasche Portwein hineingesteckt und im Laufe von mehreren Wochen trinkt der Stilton die ganze Flasche Port. Durch die feinen Adern im Bluecheese wandert der Port langsam durch und gibt ihm eine spezielle Note - quasi getränkt von Würze und holziger Süße.

Zeitgerecht in der Osterwoche werden wir den B´soffenen anschneiden!


... darf ich vorstellen: Rudi Czapek, Firma Guardi


Mit Rudi Czapek verbindet mich schon eine längere Freundschaft. Begonnen hat alles mit einer lieben Freundin von mir, Rudi Czapek kam spontan auf ein Glas Wein vorbei. Seit diesem Abend hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt.

Warum auch nicht mit Freunden Business machen...

Mit Freunden Business zu machen, ist im Grunde genommen immer eine schwierige Situation. Es kann Stress auf beiden Seiten machen und das will ja keiner. Doch je professioneller die Firma ist, desto einfacher wird es ja wiederum. Und das trifft auf Guardi völlig zu. Herr Zinkl, der Außendienstmitarbeiter von Rudi Czapek, versteht sein Handwerk, ist äußerst kompetent und zuvorkommend. Jegliche Termine wurden eingehalten, die Qualität des Zaunes von unserem neuen Gastgarten ist hervorragend und das Design erst!

Apropos Qualität...

Am Dienstag, den 27. Juni, wurde der Zaun montiert und aufgestellt. Wir hatten kaum Zeit, die Tische und Stühle aufzustellen, schon war der Gastgarten voll. Am Mittwoch – ich war gerade in der Käserei – kam plötzlich Max, unser Restaurantleiter, zu mir und sagte, „bitte komm! Da ist jemand in den Zaun gefahren!“
„Komm schon, Max – keine blöden Scherze jetzt, ich bin mitten am Käsen!“, so meine doch etwas genervte Antwort. „Nein wirklich, das ist kein schlechter Scherz!“
Also habe ich mich wieder umgezogen, ging in den Gastgarten und es ist wirklich jemand in den Zaun gefahren. Und das am zweiten Tag!
„Herr Zinkl, können Sie das wieder reparieren?“

Am nächsten Tag waren die Monteure wieder da, haben den Zaun fixiert und es müssen nur drei Lamellen ausgetauscht werden.

Ende gut, alles gut!


Johannes Lingenhel
macht was Neues

15. June 2016

Seit Monaten arbeiten wir darauf hin. Heute ist der Tag gekommen. Wir öffnen unsere Pforten. Das ist eine der besten und schönsten Blogposts, die wir in all den letzen Monaten geschrieben haben!

Der Tag X ist gekommen!


Nach einer langen Nacht mit viel zu wenig Schlaf überwiegt die Freude und, ganz ehrlich gesagt, das Adrenalin.
Ich freue mich besonders, Sie bei uns im neuen Lingenhel begrüßen zu dürfen!

Ein herzliches Dankeschön an unser bestes Team!

Bis bald im neuen Lingenhel!


Wenn essbare Blüten auf Büffel-Ziegenfrischkäse treffen...



dann wird es bunt, sieht schön aus und schmeckt vor allem fantastisch!

Im Rahmen von Wienissimo veranstalten Andreas Bamesberger von der Zweigstelle und ich eine gemeinsame Inszenierung – Käse trifft auf essbare Blüten, Wein, Sprudel und Craftbeer! Die Zweigstelle wird für diesen Abend eigens umgebaut, verschiedenste Käsesorten halten in der Porzellangasse Einzug und statt Blumenvasen kommen Weingläser auf den Tisch!

Ich bin dann mal käsen...

und mache den Büffel-Ziegenfrischkäse für den Abend. Raus aus dem Büro und ab in die Werkstatt!

Der Abend findet am 21. Mai 2016 um 18.00 Uhr in der Zweigstelle, Porzellangasse 4, 1090 Wien statt. Anmeldungen bitte unter blumenladen@zweigstelle.com oder unter office@lingenhel.com.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Vom mittelalterlichen Mundtuch über „die kleine Dienerin“, was die Bezeichnung aus dem Französischen ursprünglich bedeutet, bis hin zur hohen Kunst des Faltens hat es die Serviette ganz schön weit gebracht. Im Vergleich zur Speise am Teller oder dem Teller an sich sind Servietten meistens trotzdem eher Nebensache. Für jemanden wie Hanni Vanicek, die seit zirka fünfzig Jahre das Geschäft „Zur Schwäbischen Jungfrau“ betreibt und ihren Kunden am Graben eine ganze Welt aus erlesener Tisch-, Bett und Frotteewäsche eröffnet, sieht die Sache freilich ganz anders aus.

„Wir sind dann mal schnell Servietten kaufen!“


Bei den vielen großen und kleinen Servietten in verschiedenen Farbtönen und mit unterschiedlich breiten Säumen und Kuvertecken, die das 1720 eröffnete Geschäft versammelt, kann es passieren, dass man zum Kaufen von 300 schwarzen Servietten für das Lingenhel Restaurant schon mal einen ganzen Samstag braucht.

Egal wie viele Servietten schon durch deine Finger gewandert sind, in der Schwäbischen Jungfrau fühlst du dich in Sachen Tischwäsche wieder als jungfräulicher Novize.


Je länger man mit jemandem arbeitet, desto harmonischer gestaltet sich meist die Zusammenarbeit. Und dann gibt es Menschen, mit denen arbeitet es sich von Anfang an so gut, dass es gar keine großen Worte braucht. Als ich Spomenka vor 14 Jahren kennengelernt habe, war ich in der Rolle des Kunden und sie war unsere Lieferantin. Heute ist sie als Bindeglied zwischen den vielfältigen Aufgabenbereichen bei Lingenhel und die erste Kontaktperson für jeden, der in unserem Büro anruft und persönlich in der Landstraßer Hauptstraße 74 vorbeikommt. Ein Glück, dass sie damals nach zehn Jahren in der Textiltechnik-Branche die Begeisterung für das Lebensmittelgewerbe gepackt hat!

„Wenn ich an den Zeitpunkt bei der ersten Mozzarella-Produktion denke, als der Käsebruch den Test bestanden hat... dieses Glücksgefühl verbindet uns alle.“

Spomenka Veghelyi

Auch wenn sie den ganzen Tag mit Lebensmitteln zu tun hat, ohne Frühstück würde Spomi nie ins Büro kommen. Neben der langjährigen Zusammenarbeit teilen wir beide auch die Liebe zum Käse und einzigartigen Produkten. Welche es ihr besonders angetan haben, verrät sie euch am besten selbst:

„Ich lerne fast jede Woche neue spannende Produkte und Geschmäcker kennen, die mich noch lange nach Feierabend faszinieren.“



Gibt es ein Lieblingsprodukt, das du über deine Arbeit entdeckt hast?
Da gibt es eine Menge. Zu meinen Lieblingskäsen zählt der Pecorino Moliterno. Begeistert bin ich von Blu ´61 – den habe ich mit Johannes auf der Messe in Italien kennengelernt. Aber ganz besonders im Gedächtnis geblieben ist mir die Schokoladenkreation von To’ak. Auch die Ginn und Ginnie Verkostung hat mir gezeigt, dass selbst starke Destillate wie Gin ein sehr liebliches Aroma haben können und dadurch sehr wohl auch pur genossen werden können.

Was magst du an deiner Arbeit bzw. deinem Arbeitstag am liebsten:
Die Abwechslung – auch wenn es nicht der Vorstellung von einem Bürojob entspricht, aber bei uns passiert ganz viel. Außerdem die Begrüßung von meinen zwei tierischen Freunden in der Früh und die Tatsache, dass ich plötzlich gemeinsam mit einem langjährigen Kunden in einem wunderschönen Biedermeierhaus arbeite.

Mit welchem einen Satz würdest du den Alltag im Lingenhel Büro beschreiben?

Am Ende des Tages überwiegen meist die schönen Dinge.